elf | klassisch
| viele orte wurden schon oft besucht, oft fotogrfaiert – dennoch üben sie auf viele einen unwiderstehlichen reiz aus. man muss fotografieren. aber es ist nicht immer einfach neue blickwinkel zu entedecken – muss man auch nicht, oft schaffen einfache schwarz|weiß bilder eine viel größere faszination und wirken auf den betrachter mitunter klassischer…


zehn | beton III
| einerseits frisch, anderseits kühl. beton schafft viele verschiedene facetten. hier zeigen die beiden bilder sehr schön die kontraste. moderne architektur in beton – dezent, formenreich und anpassungsfähig.


neun | brücken
| brücken üben immer wieder eine ganz spezielle faszination aus. sie verbinden orte, sind aber auch selbst orte der begegnung. ein ganz besonderes exemplar ist die stilwerkbrücke am hamburger fischmarkt. eingebettet in alte architektur wirkt sie wie ein teil der gebäude, die sie verbindet. dennoch wirkt sie auch und gerade für sich selbst durch form und struktur.

acht | beton II
| zwei beispiele, wie sie unterschiedicher nicht sein könnten: zum einen eine kalte fassadenatmosphere in san sebastian, andererseits ein denkmal am jungfernstieg, welches nachdenklich stimmt und in seiner einfachheit wiederum zum denken anregt.

sieben | beton – eine serie
| ein thema das mich schon längere zeit beschäftigt, ist der umgang mit beton. vieles wird von diesem material bestimmt. allgegenwärtig und doch auch relativ unbeachtet steht der werkstoff für stabilität und klarheit. vieles, was nicht mehr auffällt, weil es aus beton ist. vieles, dass unbedeutend scheint, weil es aus beton ist. dennoch kann gerade die eintönigkeit und das einfache des materials verblüffende wirkung entfalten.
die folgenden bilder sehe ich zunächst als start einer serie, die ich gleich dem werkstoff ebenfalls nur “beton” nennen möchte. den startpunkt bildet eine gegenüberstellung des einfachen werkstoffes und klassisch moderner architektur, wobei gerade die gegenüberstellung die unterschiedliche wirkung des materials als auch seine wirkung beschreiben kann.


sechs | hh
| es gibt endlos viele unterschiedliche blickwinkel auf hamburg. manche finden sich einfach am strassenrand, neben dem fussweg, am angrenzenden nebenhof. beide bilder entstanden unmittelbar hintereinander. gerade die gleichförmig, sich immer wieder ähnelnden strukturen machen hamburger strassen so interessant, findet man doch immer wieder details, die durchdacht und abwechslungsreich sind. zwei bilder aus einer serie aus hamburg – spontane blicke.


fünf | siam serie II
| traditionelle szenen sind in bangkok nicht immer leicht zu finden. zu modern, zu schnelllebig, zu laut sind viele ecken. aber es gibt plätze, da findet man motive wie aus einer anderen welt. die alte dame in ihrem boot habe ich am späten nachmittag in einem abgelegenen klong außerhalb des zentrums aufgenommen – die speisen, die sie verkaufte, stellte sie direkt auf ihrem boot her.
| umschlossen von wurzeln und teilweise eingewachsen in einen alten baum – heilig ist dieser buddhakopf. aufgenommen sehr früh am morgen in den alten tempelanlagen von ayutthaya.

| etwas abgelegen bin ich noch auf eine alte, aber immmer noch stark frequentierte fährstation gestossen. die szenerie war fast filmisch, die fähren ständig voll mit wasser und die moskitos überall.

vier | siam serie
| momentaufnahmen in einer anderen kultur sind immer etwas besonderes. immer wieder gibt es neue dinge zu entdecken und die welt öffnet sich nach allen seiten mit neuen motiven. einen besonderen fokus gab es bei dieser serie nicht, aber oft zeigten sich gegensätze zwischen traditioneller kultur und modernem lebenswandel.

drei | nmm
| kunst auszustellen ist das eine. den passenden rahmen dafür zu gestalten etwas anderes. dabei verbindet sich manchmal alte mit neuer stattkunst zu einer ganz besonderen symbiose.
| raum und stille spielen eine ganz besondere bedeutung bei vielen gestaltungsarten. besonders eindrucksvoll wurde dies im hier aufgenommenen foyer umgesetzt.


zwei | hafenansichten I
| binnenhäfen sind normalerweise nicht unbedingt orte, an welchen ästhetik im vordergrund steht. industrie kann aber auch aus einem anderen blickwinkel betrachtet werden. dieses set entstand unter der bedingung augenblicke einzufangen, die sich am rand der stadt, meist unbeachtet abspielen. auch formen und strukturen nehmen wieder eine starke stellung ein.
| schatten und licht schaffen dabei teilweise szenerien, welche nur für ein paar sekunden anhalten, bevor sich das licht wieder verändert. und manche winkel geben nur einen teil ihrer geheimnisse preis.
